Unsere
Kultur
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Wir arbeiten
agil

Unsere Arbeitsweise:
Bewegung statt Stillstand

Bei hagebau connect sind wir agil. Agil in unserer Organisationsform, in unserem Denken und in unserer Arbeitsweise. Agil bedeutet beweglich. Das heißt für uns: Raus mit „Haben wir schon immer so gemacht“ und „Nicht meine Aufgabe“, rein mit „Lass uns mal probieren“ und „Ich hab da `ne Idee“.

Runde Sache: Vorwärts im Kreis

Für unsere Unternehmensstruktur bedeutet das: Kreis schlägt Pyramide. Statt hierarchisch sind wir unter einem schlanken Führungsteam in crossfunktionalen Kreisen organisiert. Jeder Kreis versammelt Expert*innen aus einem Fachbereich, z.B. Customer Care, Performance Marketing oder Frontend. Diese Kreise arbeiten eigenverantwortlich und kommunikativ: Teamwork ist alles, Entscheidungswege sind kurz. Große Freiheit ohne Grenzen? Nicht ganz, denn nur dank klarer Leitbilder können wir uns die Freiheit nehmen, so wenig hierarchisch wie möglich zu arbeiten.

Produkte als Ergebnis unserer Arbeit

Produkte gibt es nicht nur in unserem Online-Shop, sondern auch in unserer Organisationsform. Jeder Kreis verantwortet unterschiedliche Produkte: Im Kreis Performance Marketing beispielsweise sind das die Produkte Search, Affiliate & Kooperationen und Social Advertising.

Und warum das Ganze? Produkte helfen uns dabei, Leistungen und Prozesse klar zu definieren, Verantwortlichkeiten festzulegen und Erfolge messbar zu machen. Deshalb besteht jedes Produkt aus:

  • einem , der/die für das Produkt und dessen Erfolg verantwortlich ist und dafür mit entsprechender Entscheidungsmacht ausgestattet ist
  • einer genauen Produktdefinition
  • Produkt KPIs

Alle zusammen: gemeinsam nach Lösungen suchen

Kollaboratives Arbeiten und gemeinsames Entscheiden ist fester Bestandteil unserer Arbeitskultur. Ob bei Führungsaufgaben im Fachlichen Steuerkreis oder bei thematischen Task Forces (Communities of Practice).

Ran ans Steuer und Segel setzen: der Fachliche Steuerungskreis

Der Fachliche Steuerungskreis (FSK) gibt bei uns den Kurs vor: Hier treffen sich die Product Owner und Führungskräfte, um das Unternehmen gemeinsam zu steuern. Hier wird berichtet, analysiert und entschieden.

Task Force: Unsere CoPs im Einsatz

Wenn wir von CoPs sprechen, meinen wir keine Gesetzeshüter*innen, sondern unsere Communites of Practice. Das sind Zusammenschlüsse von Expert*innen, die sich untereinander zu bestimmten Themen austauschen und Lösungen vorantreiben.

Aktuell sind bei uns unter anderem folgende CoPs „auf Streife“:

  • CoP Agile: Alles rund um agile Arbeitsweisen: Greifen unsere Methoden noch? Wo können wir noch agiler und innovativer werden?
  • CoP Product Owner: Unsere „Selbsthilfe“-Gruppe für unsere Product Owner, wo sie sich über ihre Aufgaben austauschen können. Wie schreibt man eine gute User Story? Wie geht MVP (Minimal viable product)?
  • CoP Feelgood: Die Gute-Laune-Polizei, die sich darum kümmert, dass es allen Kolleg*innen gut geht.

 

Das Schöne daran: Jede*r, der/die sich für ein bestimmtes Thema interessiert und es vorantreiben will, kann ganz einfach seine eigene CoP gründen und loslegen.

Hier bin ich nie alleine. Wir suchen als Kreis und als Unternehmen zusammen nach Lösungen. Durch unsere eigenverantwortliche Arbeitsweise haben wir in nur kurzer Zeit schon super viel erreicht.

Agiles Arbeiten hat mich als Perfektionistin gelehrt, auch mal etwas auszuprobieren und zu wagen. Denn aus Fehlern lernt man und nur so können wir als agiles Unternehmen wachsen.

Es geht ums Prinzip:
Agile Arbeitsweise in 3 Stichwörtern

Machen. Auch mal scheitern. Reden. 3 Stichworte, die unsere agile Arbeitsweise ziemlich gut zusammenfassen. Was steckt hinter diesen Prinzipien?

Machen

Wer wie wir große Visionen und ambitionierte Ziele verfolgt, kann sich leicht überfordert fühlen: Wo fangen wir an? Wer kann das umsetzen? Wie gehen wir vor? Unser Rezept: Mundgerechte Happen. Wir brechen Ziele und Themen immer weiter herunter auf einzelne Unterthemen und isolierte Problemstellungen. Dadurch entsteht ein Backlog an übersichtlichen Aufgabenstellungen, die wir Stück für Stück abarbeiten können.

Pro Quartal werden aus diesem Backlog Fokusthemen definiert, die wir in zyklischen Sprints über je 4 Wochen bearbeiten. Danach folgt die Retrospektive: Was haben wir erreicht? Woran sind wir gescheitert? Was nehmen wir mit? Diese Erkenntnisse fließen in die Planung des nächsten Sprint-Zyklus ein.

Methodisch sind wir Pragmatiker*innen: Agilität ist für uns mehr Mindset als Methode.

Auch mal scheitern

Wer mutig ist, macht Fehler. Und weil wir alle furchtlos sein wollen, gehört ab und an auch das Scheitern zu unserer Arbeitsweise. Wir probieren Dinge aus, betreten Neuland, wollen uns selbst fordern. Und sollte mal etwas schiefgehen, sind wir alle gemeinsam da, um die Scherben aufzusammeln, daraus zu lernen und wieder nach vorne zu blicken.

Reden

Wer bei uns arbeitet, hat immer was zu sagen: Unsere Arbeitsweise funktioniert nur mit einem stetigen Wissens- und Informationsaustausch. Kommunikation ist daher nicht nur fester Bestandteil der Kreise, sondern auch des gesamten Unternehmens. Dafür haben wir zwei Formate entwickelt:

Arena:
Das Freitag-Highlight

Bevor‘s ins Wochenende geht, treffen wir uns freitags in der Arena. Über alle Kreise hinweg tauschen wir uns transparent zu Projekten und Neuigkeiten aus, teilen Insights, geben Feedback und kommunizieren auch ganz offen über Unternehmenszahlen. Das Ziel: Alle Mitarbeiter*innen sollen wissen, was aktuell läuft. Was nicht fehlen darf: ein Hoch auf die Geburtstagskinder der Woche. Stößchen!

Fischmarkt:
Fangfrische Impulse

Auf den Fischmarkt geht, wer etwas anzubieten hat oder Neues entdecken will. Handelsware sind in unserem Fall Feedback, Insights, Meinungen und Impulse. Bei diesem Open Space Format geht es darum, Themen in der Tiefe zu behandeln: Vorstellen, woran man gerade arbeitet, Hilfe holen bei Problemstellungen, neue Denkanstöße weitergeben.

Die Themen variieren, die Methode bleibt gleich: Zu einer festen Zeit kommen genau jene Mitarbeiter*innen zusammen, die für das jeweilige Thema hilfreich sein können – dabei ist es egal, ob es 3 oder 40 Kolleg*innen sind.  Und weil das Gesetz der Füße gilt, kann man jederzeit kommen oder gehen.